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Jüterbog, Brandenburg

Der Schmied zu Jüterbog

Tier 2+ - Supporter 2 min Märchen
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Der Brandenburger Schmied Tilemann aus Jüterbog erhielt 1455 von einem verkleideten Sankt Petrus drei Wünsche. Er wollte: wer auf seinem Amboss sitze, könne nicht weg; wer auf seinem Stuhl sitze, könne nicht weg; wer in seinen Baumgarten klettere, könne nicht weg. Als der Tod drei Generationen später kam, fing Tilemann ihn.

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1 Die drei Wünsche

1455. Tilemann (32), Schmied am Markt zu Jüterbog, empfing an einem Septemberabend einen alten Pilger mit schiefem Fuss. Er gab ihm Brot und Bier ohne Geld zu fordern. Der Pilger: «Tilemann, ich bin Sankt Petrus. Drei Wünsche.» Tilemann dachte. Erstens — wer auf meinem Amboss sitzt, bleibt, bis ich ihn freigebe. Zweitens — wer auf meinem Arbeitsstuhl sitzt, bleibt, bis ich ihn freigebe. Drittens — wer in meinen Baumgarten klettert, bleibt, bis ich ihn freigebe. Petrus: «Sonderbar. Keine Seelenseligkeit? Kein Reichtum?» Tilemann: «Der Rest kommt mit harter Arbeit.» Petrus verneigte sich.

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Quelle: Kuhn, Märkische Sagen 1843; ATU 330, Brandenburger Variante.
Wusstest du? Die Jüterboger Schmiedefamilie Tilemann arbeitete am Markt 14 von 1450-1612. ATU 330 (Schmied und Teufel) ist weit verbreitet; Brandenburger Version mit drei Objekten und drei Tod-Festnahmen.
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